|
Unsere Arbeit widmet sich Menschen, deren Gehirn nicht von Geburt an
geschädigt ist, sondern die erst später in ihrem Leben einen
Hirnschaden erlitten haben. Die möglichen Ursachen einer solchen
erworbenen Hirnschädigung sind vielfältig. Auslöser kann zum
Beispiel ein Unfall sein, ein Schlaganfall, ein Tumor, oder die
vorübergehende Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff, z.B. durch
einen Herzinfarkt.
Hier einige Beispiele:
Ein 45-jähriger Rechtsanwalt und Familienvater
leidet nach einer Hirntumoroperation an einer schweren Sprachstörung und
kognitiven Einschränkungen. Er kann seinen Beruf nicht mehr ausüben
und ist in seiner Rolle als Familienvater verunsichert.
Eine 32-jährige Programmiererin
erleidet bei einem Reitunfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Sie kann
nicht mehr sprechen und ist halbseitig gelähmt. Sie kann nicht mehr
selbständig wohnen und ist auf die Betreuung durch ihre Eltern angewiesen.
Eine 43-jährige Angestellte und Mutter zweier jugendlicher Söhne
hat in
Folge eines Schlaganfalls neben einer Halbseitenlähmung links eine
Störung der Fähigkeit Handlungen zu planen, durchzuführen und zu
überprüfen. Der
häusliche Alltag fordert viel Training, eine Rückkehr in den Beruf
ist noch ungewiß.
Das Mutaborangebot setzt dort an,
wo Menschen mit schweren Hirnschäden in ihr soziales Umfeld
zurückkehren und gemeinsam mit diesem lernen müssen,
Lebensqualität und ein möglichst hohes Maß an
Selbstständigkeit zu gewinnen, sowie eine tragfähige Balance zwischen
ihren Interessen und denen der Umgebung. Ein ausführlicher dokumentiertes
Beispiel für unsere Umgehensweise mit den auftretenden Problemen finden
Sie
hier.
|