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Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Verletzung: Sozialpädagogische Begleitung

Die Begleitung des Behandlungsprozesses, die einen Schlaganfall oder eine Schädel-Hirn-Verletzung erlitten haben, stellt bei Mutabor eine wichtige Ergänzung der Therapie dar. Vom Zeitpunkt der Anmeldung bis zur Entlassung und manchmal darüber hinaus ist in der Regel ein Sozialpädagoge für die Belange des Patienten und seiner Angehörigen sowie die Unterstützung des jeweiligen Therapeutenteams zuständig.

Beistand der Angehörigen nach einem Schlaganfall oder einer Schädel-Hirn-Verletzung

Besonders wichtig ist dabei der Kontakt zu den Angehörigen. Dabei können so unterschiedliche Themen wie die Umsetzung der therapeutischen Ergebnisse in den Alltag, Behördenanträge und bürokratische Hürden, aber auch all die Gefühle, die die Beziehung zwischen den Familienmitgliedern bestimmen, zur Sprache kommen. Zudem müssen für viele Probleme praktikable Lösungen entwickelt werden.

Wiedereingliederung in den Alltag

Für die Patienten ist es wichtig, neue Lebensperspektiven zu entwickeln. Da die Rückkehr in den Beruf häufig sehr schwierig ist, gilt es im persönlichen Alltag sinnvolle Inhalte und eine geeignete Mischung an Aktivitäten und Erholung zu finden. Für manche Patienten ist es auch interessant, eine Beschäftigung in einer Werkstatt für Behinderte anzustreben oder sich ehrenamtlich zu engagieren. Essentiell für die psychische Überwindung eines Schlaganfalls beziehungsweise einer Schädel-Hirn-Verletzung ist, dass sich die Patienten sozial integrieren und sich wieder in einen geordneten Tagesablauf einfügen.
Dieser Prozess kann durch die begleitenden Sozialpädagogen angestossen und unterstützt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Patient mit erworbenem Hinschaden im Gespräch mit der Sozialpädagogin